Methode
Die FUT Methode (Follicular Unit Transplantation).
Bei dieser Methode der Eigenhaartransplantation wird aus dem in der Regel dichten Haarkranzbereich am Hinterkopf auch Donorgebiet genannt, ein schmaler Haarstreifen entnommen und die Entnahmestelle wieder verschlossen. Der gesamte Eingriff findet dabei unter Lokalanästhesie statt und ist dadurch schmerzfrei. Auf Wunsch kann die Operation auch in Sedierung bzw. Dämmerschlaf durchgeführt werden.
Danach verbleibt lediglich eine schmale Linie, die durch das umliegende Haar jederzeit verdeckt wird. Nach Abheilung können Sie auch jederzeit Kurzhaarfrisuren tragen.
Aufgrund der Tatsache das die Haarwurzeln im Haarkranzbereich auf lebenslanges Wachstum programmiert sind, behalten sie diese Programmierung auch dann bei, wenn sie entnommen und an eine andere Kopfstelle verpflanzt werden. Somit fallen die transplantierten Haare auch nicht wieder aus.
Sofort nach der Entnahme des Spenderhaares vom Haarkranzbereich wird der Haarstreifen von den Assistentinnen in die natürlich gewachsenen
Haarwurzeleinheiten (1 bis 3 Haare) präpariert und bis zur Verpflanzung in einer Flüssigkeit gelagert.
In dieser Phase des Eingriffs bereitet der Chirurg die Empfängerzone mittels kleinster Öffnungen (Inzisionen) vor, wobei hier die
Wuchsrichtung und die Dichte festgelegt wird. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Stirnhaargrenze gelegt, die niemals gerade verläuft
sondern immer etwas unregelmäßig. Dadurch wird ein absolut natürliches Haarbild erzielt.
Anschließend werden die sorgfältig präparierten Haarwurzeleinheiten in die vorbereiteten Öffnungen eingesetzt.
Je nach Anzahl der Haarwurzeleinheiten und Beschaffenheit des Haares dauert die Behandlung 4 bis 8 Stunden. Danach können Sie sofort Ihren Heimweg antreten.


